Wir fallen auf gutem Grund

Rodung-19.-I-2022

Wir fallen auf gutem Grund

Die Rodung eines Teilbestandes der Bäume nördlich der St. Trinitatis Kirche ist nicht das Ende. Es ist der Anfang von etwas Neuem.


Auf dem Kirchengelände sollen nach Abriss des Gemeindehauses und des Pastorats auf der Fläche zwischen Kirchengebäude und Königstraße fünf neue Einzelgebäude entstehen, die sowohl die Arbeit der Kirchengemeinde als auch das Miteinander Stadtteil bereichern.

Es werden Sozialwohnungen gebaut, eine KITA entsteht, Kompaktwohnungen und eine Schließfächeranlage für Obdachlose, ein Café (geplant ist, hier geschützte Arbeitsplätze für behinderte Menschen einzurichten), eine Pilgerherberge und Büros für die diakonische Arbeit. Detaillierte Informationen finden Sie hier: www.trinitatis-quartier.de


Der Ort soll ein diakonisches und soziales Gesicht bekommen und den Menschen im Stadtteil Gelegenheit geben, selbstbestimmt Interessen und Bedürfnissen nachzugehen und mit der Kirchengemeinde zusammen eine lebenswerte Umwelt zu gestalten. Die Gemeinde wird regelmäßig zu Gespräch, Austausch und Ideenfindung einladen. Achten Sie bitte auf Bekanntmachungen auf www.hauptkirche-altona.de und in den Schaukästen an der Kirche.


Im Rahmen der Bauplanung wurden durch einen Sachverständigen die Bäume auf dem Gelände und auf dem angrenzenden öffentlichen Grund begutachtet. Alle geplanten Maßnahmen wurden von der Abt. Stadtgrün im Sinne der Baumerhaltung sorgfältig geprüft. An vielen dieser Bäume wird darum ein Kronenpflegeschnitt durchgeführt. 54 Bäume, größtenteils handelt es sich um dicht beieinander stehende Balsampappeln, müssen im Rahmen der Bauarbeiten entfernt werden. Dabei geht es nicht nur um Raum für die Gebäude, sondern auch um Bestandspflege. Manche Bäume werden entnommen, um nebenstehende erhaltungswürdigere Bäumen zu fördern, indem man ihnen mehr Raum gibt. Während der Baumaßnahme werden Vorgaben zum Baumschutz und zu einer baumverträglichen Bauweise berücksichtigt.


Bei der Neugestaltung des Grundstücks werden Nachpflanzungen, vor allem der Stieleichen, vorgenommen, dazu kommen zwei Esskastanien, eine Libanonzeder und ein Zierapfel. Das neu gestaltete Gelände wird zudem mit heimischen Pflanzen begrünt. Zum Ausgleich für nicht realisierbare Nachpflanzungen wird eine Ausgleichszahlung für zweckgebundene Maßnahmen des Naturschutzes vorgenommen.

Es wird vor Fällung sichergestellt, dass kein Eichhörnchenkobel besetzt ist.


Die Kirchengemeinde lädt dazu ein, die zu fällenden Bäume zu verabschieden und ihren Beitrag zu unser aller Wohl zu würdigen. Wir treffen uns am 26. Januar 2022 um 18 Uhr am Nordportal der Kirche (Richtung Jüdischer Friedhof).

 

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