Archo-Krimis

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Archo-Krimis

(4. V 2022)

Das Archäologische Museum Hamburg buddelt weiter, mal mit Bagger, mal mit Spachtel und Pinsel. Wie mir erzählt wurde, ist manches, was sie finden, spannend wie ein Krimi, aber wertvoll nur für den, der sich in die Geschichte hineinziehenlässt, die da zutage tritt. Nur Ignoranten gehen mit ihrem Hund über die Ausgrabungsstelle. Selberbddeln ist verboten und eine Kamera überwacht das alles. Aber die Leute vom Museum werden uns einige Geschichten erzählen. Magst Du dabei sein? Wenn ein Termin feststeht, findes Du ihn hier. Oder schreib bei Interesse einen Kommentar, dann sag ich Dir bescheid.


(18. IV 2022:)

Hoffnungsträgertreffen am 22. April 22, 17-19 Uhr

Der Platz zwischen Kirche und Königstraße ist eine Baustelle. Hier entsteht ein neuer Ort in Altona, den wir als Kirchengemeinde zusammen mit den Anwohnern mit Leben erfüllen wollen. Wir sind voller Hoffnung, dass der neue auch ein guter Ort wird und laden zu Gespräch und Austausch bei gemeinsamem Essen ein. Bringen Sie sich ein mit Tischgaben oder anderen Ideen, mit Ihrem Interesse oder Ihren Fragen – alle sind willkommen: an jedem 4. Freitag im Monat von 17 Uhr bis 19 Uhrim Gemeindehaus Kirchenstraße 40.


(31. III 2022:)

Die Kirchenkaten wurden 1996 durch die Diakonie aufgestellt, finanziert damals durch die Uwe-Seeler-Stiftung. Seither hatten sie vielen Menschen in Not ein vorübergehendes Obdach geboten. Leider hat sich niemand gefunden, der sie übernehmen wollte. So müssen wir sie nun abreißen. Heute, im Schneegestöber, begannen die Arbeiten. Im zukünftig hier entstehenden St.-Trinitatis-Quartier wird es dann wieder sogenannte Kompaktwohnungen als Überganglösung für Menschen geben, die aus der Wohnungslosigkeit heraus eigene vier Wände beziehen werden, dazu ein Betreuungsangebot für wohnungslose Menschen. Wir informieren Sie an jedem 4. Freitag im Monat von 17 Uhr bis 19 Uhr im Gemeindehaus Kirchenstraße 40.


(25. III 2022:)

Schicht im Schicht wird die Erde abgetragen und nachgesehen, ob was zu finden ist, was unser Wissen über Altona bereichern könnte. Die abgetragenen Erdmassen werden auf große Haufen zusammen gebracht. Man könnte meine, es entstehen neue Gebirge inmitten von Altona. 

Hättest Du gewusst, was eine Musterfassade ist? Michael Borkowski zeigt es Dir: https://www.youtube.com/watch?v=9DoyRiNqHnY

(18. III 2022:) 

Hoffnungsträgertreffen am 25. März 22, 17-19 Uhr

Der Platz zwischen Kirche und Königstraße ist eine Baustelle. Hier entsteht ein neuer Ort in Altona, den wir als Kirchengemeinde zusammen mit den Anwohnern mit Leben erfüllen wollen. Wir sind voller Hoffnung, dass der neue auch ein guter Ort wird und laden zu Gespräch und Austausch bei gemeinsamem Essen ein. Bringen Sie sich ein mit Tischgaben oder anderen Ideen, mit Ihrem Interesse oder Ihren Fragen – alle sind willkommen: an jedem 4. Freitag im Monat von 17 Uhr bis 19 Uhr im Gemeindehaus Kirchenstraße 40.


(15. III 2022:)

Die erste Schicht wird zur Seite gebaggert. Es ist die Muttererde, die nach dem Krieg hier aufgetragen wurde und die in der seither vergangenen Zeit eine Dicke von mehr als einem halben Meter bekommen hat. Die Archäologin macht sich ein erstes Bild von dem, was drunter sein könnte. Es werden Grundmauern sichtbar, die zu Kellern gehören. Nach dem Kreig wurden sie mit Schutt verfüllt. Zur Kirche hin könnten Gräber zu fnden sein. In wieviel Lagen liegen die Gebeine dort wohl? Auf jeden Fall werden sie gesammelt und auf dem Friedhof Diebsteich wieder bestattet.


(10. III 2022:)

Ein starker Bagger zieht heute die Baumstümpfe aus der Erde. So wird Platz gemacht, um mit einer große Schaufel den Mutterboden abzutragen. Er bildert die oberste Schicht, unter der wahrscheinlich zunächst viel Weltkriegsschutt zum Vorschein kommt, wie mir die Archäologin sagte. Darunter wird es dann für sie erst wirklich interessant... Ich halte Sie auf dem Laufenden.


(3. III 22)

Um ein tiefes Loch für die künftige Tiefgarage graben zu können, wird nun erstmal ein altes, quer über den Platz laufendes Stromkabel durch ein neues ersetzt, das am Rand des Baufeldes entlang gelegt wird. Der Graben dafür ist entlang der Königstraße jetzt ausgeschachtet.


(1. III 2022)

Am gestrigen Montag haben Senat, Bezirksamt, Kirchenkreis Hamburg West/Südholstein und die Hauptkirchengemeinde das Neubauprojekt St. Trinitatis-Quartier der Presse vorgestellt. Unter vielen anderen berichtete das Hamburg Journal darüber: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Startschuss-fuer-neues-Quartier-um-St-Trinitatis-Kirche-in-Altona,trinitatis116.html

Außerdem hat uns Finanzsenator Dressel die Zusage an die Kirchengemeinde übergeben, dass das Land Hamburg die Komplementärfinanzierung für die Bundesmittel zur Sanierung der Hauptkirche in Höhe von ca. 2,7 Millionen Euro übernimmt. Damit steht nun die Gesamtfinanzierung für das neue Quartier von ca. 40 Millionen Euro, von denen der Kirchenkreis den überwiegenden Teil über eine Kreditaufnahme finanziert. Als Kirchengemeinde sind wir hoch erfreut und dankbar für diese Entwicklung.


(23. II 2022)

Wir laden herzlich ein zum Hoffnungsträgertreffen: Freitag, 25. Februar, 18 Uhr, Gemeindehaus Kirchenstraße 40.



(16. II 2022)

Aktivitäten auf der Baustelle

Seit Montag (14. I 2022) tut sich was auf der Baustelle. Es entsteht gerade eine Musterfassade neben dem Nordportal. Der Denkmalschutz möchte sicherstellen, dass die Fassaden der zukünftigen Häuser mit der Fassade der Kirche harmonieren. Wenn das Mauerstücke fertig ist, bekommt man schon mal eine Vorstellung davon, wie die neuen Gebäude mit der alten Kirche zusammenpassen.

Wenn Sie mehr erfahren und mitmachen wollen dabei, die zukünftige Nutzung des entstehenden Platzes zu gestalten, kommen Sie gern am Freitag, den 25. II 2022 und von da an an jedem 4. Freitag im Monat um 18 Uhr zur Ideenwerkstatt ins Gemeindehaus Kirchenstraße 40.


(10. II 2022)

Stillstand?

Nein, bisher läuft alles planmäßig. Die Bäume mussten wegen der Brutzeit der Vögel im Winter gefällt werden. Aber der Winter ist keine gute Jahreszeit für archäologische Bodenuntersuchungen. Die beginnen Anfang März. Schon im Vergangenen Jahr wurden Probeschürfungen gemacht. Es zeigte sich, dass allerhand Zeugnisse der Geschichte dieses Ortes in der Erde liegen, siehe hier:

https://www.youtube.com/watch?v=wpfAaqTQ7EI

Nun werden die Fachleute tiefer gehen und auch wir sind gespannt, was sie alles zu Tage fördern werden.

Wenn Sie genauer wissen wollen, was hier in der Vergangenheit mal war, oder Vorschläge haben, was in Zukunft auf dem hier entstehenden Platz geschehen soll, kommen Sie zur Ideenwerkstatt am 27. Februar, 18 Uhr ins Gemeindehaus Kirchenstraße 40.


(28. I 2022:)

Die Bäume sind gefällt, nun werden Hoffnungsträger*innen gesucht

Wir wissen zwar, warum es passieren musste, Informationen dazu stehen hier weiter unten. Aber es ging doch recht brutal zu und der Platz liegt jetzt da wie eine neu aufgerissene Wunde. Uns hat das betroffen gemacht und Wege suchen lassen, der Trauer Ausdruck zu geben. Michael Borkowski war mit seiner Kamera dabei: https://www.youtube.com/watch?v=Mrl-l1TSybY

Aber bei der Trauer soll es nicht bleiben. Es gibt auch Grund, Gutes zu hoffen. Mit Euch/Ihnen wollen wir als Kirchengemeinde dieser Hoffnung Nahrung geben und laden ein zu regelmäßigen Treffen, um zu informieren, Ideen für eine neue Gestaltung des Platzes zu sammeln, um uns gegenseitig anzuregen, hier Neues wachsen zu lassen. Das erste Treffen ist am 25. Februar, 18 Uhr im Gemeindehaus Kirchenstraße 40 – und dann immer am 4. Freitag im Monat, 18 Uhr. Herzlich willkommen unter uns Hoffnungsträger*innen!


(12. I 2022:)

Die Rodung eines Teilbestandes der Bäume nördlich der St. Trinitatis Kirche ist nicht das Ende. Es ist der Anfang von etwas Neuem.


Auf dem Kirchengelände sollen nach Abriss des Gemeindehauses und des Pastorats auf der Fläche zwischen Kirchengebäude und Königstraße fünf neue Einzelgebäude entstehen, die sowohl die Arbeit der Kirchengemeinde als auch das Miteinander Stadtteil bereichern.

Es werden Sozialwohnungen gebaut, eine KITA entsteht, Kompaktwohnungen und eine Schließfächeranlage für Obdachlose, ein Café (geplant ist, hier geschützte Arbeitsplätze für behinderte Menschen einzurichten), eine Pilgerherberge und Büros für die diakonische Arbeit. Detaillierte Informationen finden Sie hier: www.trinitatis-quartier.de


Der Ort soll ein diakonisches und soziales Gesicht bekommen und den Menschen im Stadtteil Gelegenheit geben, selbstbestimmt Interessen und Bedürfnissen nachzugehen und mit der Kirchengemeinde zusammen eine lebenswerte Umwelt zu gestalten. Die Gemeinde wird regelmäßig zu Gespräch, Austausch und Ideenfindung einladen. Achten Sie bitte auf Bekanntmachungen auf www.hauptkirche-altona.de und in den Schaukästen an der Kirche.


Im Rahmen der Bauplanung wurden durch einen Sachverständigen die Bäume auf dem Gelände und auf dem angrenzenden öffentlichen Grund begutachtet. Alle geplanten Maßnahmen wurden von der Abt. Stadtgrün im Sinne der Baumerhaltung sorgfältig geprüft. An vielen dieser Bäume wird darum ein Kronenpflegeschnitt durchgeführt. 54 Bäume, größtenteils handelt es sich um dicht beieinander stehende Balsampappeln, müssen im Rahmen der Bauarbeiten entfernt werden. Dabei geht es nicht nur um Raum für die Gebäude, sondern auch um Bestandspflege. Manche Bäume werden entnommen, um nebenstehende erhaltungswürdigere Bäumen zu fördern, indem man ihnen mehr Raum gibt. Während der Baumaßnahme werden Vorgaben zum Baumschutz und zu einer baumverträglichen Bauweise berücksichtigt.


Bei der Neugestaltung des Grundstücks werden Nachpflanzungen, vor allem der Stieleichen, vorgenommen, dazu kommen zwei Esskastanien, eine Libanonzeder und ein Zierapfel. Das neu gestaltete Gelände wird zudem mit heimischen Pflanzen begrünt. Zum Ausgleich für nicht realisierbare Nachpflanzungen wird eine Ausgleichszahlung für zweckgebundene Maßnahmen des Naturschutzes vorgenommen.

Es wird vor Fällung sichergestellt, dass kein Eichhörnchenkobel besetzt ist.


Die Kirchengemeinde lädt dazu ein, die zu fällenden Bäume zu verabschieden und ihren Beitrag zu unser aller Wohl zu würdigen. Wir treffen uns am 26. Januar 2022 um 18 Uhr am Nordportal der Kirche (Richtung Jüdischer Friedhof).

 

Kommentare 1

Gäste - Claudia Wenk Santana

am Sonntag, 30. Januar 2022 17:03

54 Bäume. Das ist unverzeihlich, zugunsten welcher Baumaßnahmen auch immer. Wir haben es heute gesehen. Es tut weh. Die Verantwortlichen sollen sich schämen.

54 Bäume. Das ist unverzeihlich, zugunsten welcher Baumaßnahmen auch immer. Wir haben es heute gesehen. Es tut weh. Die Verantwortlichen sollen sich schämen.
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