Warum ich Gottesdienste halte

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Warum ich Gottesdienste halte

Warum ich an Weihnachten und zum Jahreswechsel Gottesdiente halte: Ich habe das Glück, dass die 2000jährige Gewohnheit der Gläubigen, in allen Situationen und auch unter Gefahr für Leib und Leben zu Gebet, Gotteslob und gegenseitiger Glaubensstärkung zusammen zu kommen, mit meiner Leidenschaft für Gottesdienste zusammen fällt. Ich halte diese Versammlungen für den zentralen Ausdruck von Religion, nicht nur der christlichen. Sie zu ermöglichen rechtfertigt die Existenz der Institution und ist m. E. eine Aufgabe der Kirche, von der sie weder durch Krieg, noch durch Diktatur, Verfolgung, Naturkatastrophen oder ein Virus entbunden werden kann. Als ehemaliger DDR-Bürger sehe ich in der Kirche auch weniger eine Volkserziehungsanstalt als vielmehr einen Ermöglichungsraum und möchte es der freien Entscheidung der Menschen überlassen, ob sie das mit dem Kirchgang verbundene Risiko einer Infektion eingehen wollen oder nicht, wobei ich das mir Mögliche dafür tue, dieses Risiko so gering wir möglich zu halten. Für das Risiko, das ich dabei persönlich eingehe, werde ich auch in Pandemie-Zeiten regelmäßig und gut bezahlt.
 

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Donnerstag, 23. September 2021
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