Schwarzfahren mit der AfD

porto-4098797_640

Schwarzfahren mit der AfD

Die Aufregung um gendergerechte Sprache und politische Korrektheit bindet m. E. unangemessen viel Energie und Aufmerksamkeit an wichtige, aber nicht wesentliche Themen und verwirrt häufig mehr als sie korrigiert. Wie der Eifer um Korrektheit die Verwirrtheit steigert, führen gerade Verkehrsbetriebe landauf landab vor, indem sie „schwarzfahren" als rassistisch verdächtig von ihren Warnhinweisen verbannen und ausgerechnet von Mitgliedern der eindeutig rassistischen und in Teilen antisemitischen AfD über die jiddische Herkunft des Wortes aufgeklärt werden. Verwirrtes Kopfschütteln nicht nur bei mir, bei anderen auch Spott und Hohn. Dem wichtigen Anliegen dienlicher wäre m. E. eine Haltung, wie sie der Prediger Salomo empfiehlt: „Sei nicht allzu gerecht und nicht allzu weise, damit du dich nicht zugrunde richtest." (7, 16)

 

Kommentare

Derzeit gibt es keine Kommentare. Schreibe den ersten Kommentar!
Bereits registriert? Hier einloggen
Gäste
Donnerstag, 23. September 2021
Unser Verhaltenskodex: Mehr Infos

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://hauptkirche-altona.de/