Ökologische Sünde

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Ökologische Sünde

Ursula von der Lyen hat eine ökologische Sünde begangen, sagt Michael Jäger. Das lässt den Theologen in mir aufhorchen, der gelernt hat, dass „Sünde" den Zustand des Getrennseins von Gott beschreibt, dem die ganze Menschheit unterliegt, nämlich deshalb, weil der Mensch nach biblischem Zeugnis den Hang hat, selbst an die Stelle Gottes treten zu wollen. (1. Mose 3) Insofern ist der Sünderinnen-Zustand Frau von der Leyens kein besonders erwähnenswerter. Denke ich aber in der Sünderlogik weiter und setze die Menschheit an die Stelle Gottes, könnte „ökologische Sünde" das Getrenntsein von Ursula von der Leyen vom Rest der ökologisch lebenden Menschheit beschreiben. Das wäre dann allerdings erwähnenswert, weil mir sonst der Übergang der Menschheit in einen Zustand, den ich bisher für wünschenswert aber unrealistisch gehalten habe, entgangen wäre. Ich müsste das ökologische Versagen der G20 und das Bangen der Vielen um die Ergebnisse von Kop 26 als Medienente ansehen. Ob Herr Jäger das gemeint hat?

 

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