Coronahilfe

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Coronahilfe

Wie Corona mir hilft, Ostern und die Folgen zu verstehen: Das Virus tötet - gemessen an der Gesamtbevölkerung - eine vergleichsweise kleine Zahl an Menschen. Ein größerer Teil erkrankt daran, unterschiedlich stark und z. T. mit Langzeitfolgen. Alle Medien sind voll davon. Die allermeisten Menschen sind vom Virus direkt gar nicht betroffen, aber ihr Leben ist von Einschränkung, Verunsicherung und Todesdrohung geprägt. Auf die Nachrichten darüber reagieren sie verständig, wütend oder ignorant. - Der Osterglaube ist strukturähnlich: Nur ein Mensch starb und erstand auf. Freundinnen und Freude von Ihm sahen Ihn als Auferstanden, waren erst schockiert, zweifelten, aber viele wurden mit der Zeit von anhaltender Freude erfüllt und dem Drang, anderen davon zu berichten. Der überwiegende Teil der Menschheit hat weder den sterbenden Jesus noch den auferstandenen Christus gesehen, aber ihr Leben steht von nun an unter dem Vorzeichen des besiegten Todes, der Gottessolidarität und der Zukunftshoffnung. Auf diese Botschaft reagieren sie mit Spott, Schulterzucken oder Begeisterung. Ich gehöre zu Letzteren. Zwar muss ich genauer hinhören, um die Lebensbotschaft im Getöse der Todesnachrichten nicht zu verlieren, aber sie ist da, tut mir gut und ich erzähle sie gern weiter.

 

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Freitag, 24. September 2021
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