Christliche Alternative

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Christliche Alternative

Die Cafés waren also nicht schuld. Restaurants, Kinos, Clubs, Theater und Konzerthäuser auch nicht. Die Entscheider*innen haben sich geirrt. Eine Bitte um Entschuldigung fände ich angemessen. Ein weiterer Irrtum der letzten Wochen liegt m.E. in der angeblichen Alternativlosigkeit zwischen dem pandemisch erfolgreichen Kollektivismus konfuzianischer Prägung Asiens und dem lock- und shutdown-gefährdeten Individualismus des Westens, der den Bürger/die Bürgerin als Eigentümer*in seiner/ihrer Freiheit ansieht, mit der er/sie machen kann, was er/sie will (Eva von Redecker). - „Zur Freiheit hat uns Christus befreit!" (Galater 5,1) „Ihr aber, Brüder und Schwestern, seid zur Freiheit berufen." (Galater 5,13). „…und [ihr] werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen." (Johannes 8,32) Der Ruf zur oder in die Freiheit wird in der Hl. Schrift immer im Plural formuliert und die persönliche Zuwendung Jesu münden in die Rückkehr des Einzelnen in die Gemeinschaft. Freiheit ist ein Geschenk Gottes an alle Seine Kinder, das nur gemeinsam genossen werden kann. Wer glaubt, sie wie eine Burg, eine Festung, einen Privatbesitzt verteidigen zu müssen, beschädigt das Geschenk und gefährdet dessen Genuss. Ich denke, die christliche Alternative in der Pandemiebekämpfung lautet: „Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt, sondern durch die Liebe diene einer dem andern." (Galater 5, 13)

 

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Donnerstag, 04. März 2021
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