Weltgebetstag 2018 – Surinam – Gottes Schöpfung ist sehr gut!

veröffentlicht am 4.1.2018

Surinam, das kleinste Land im Norden Südamerikas, gestaltet 2018 die Liturgie des Weltgebetstages (WGT).

So klein an Fläche es ist und mit nur 550.000 EinwohnerInnen geradezu bevölkerungsarm, so ungewöhnlich vielfältig ist es im Hinblick auf seine Ethnien (sie stammen von vier Kontinenten!), Sprachen (Niederländisch, „Sranan“, Hindi, Chinesisch u.a.) und Religionen (Christentum, Islam, Hinduismus, Naturreligionen, Judentum u.a.). In Surinam gelingt es zwischen den Religionen und den Ethnien Frieden zu halten.

Die Vorsitzende des surinamischen WGT-Komitees erklärt das so: Die Bevölkerung, die überwiegend aus EinwanderInnen besteht, war mit anderen Dingen als mit dem Verteidigen von Glaubensüberzeugungen beschäftigt. Die Menschen kennen sich untereinander, unabhängig von der Religion.

Surinam ist nicht nur vielfältig – es ist auch bunt. Den ersten Beweis dafür stellte Maria Sibylla Merian auf als sie 1699 zwei Jahre die surinamische Flora und Fauna – Gottes Schöpfung – als Wissenschaftlerin erforschte und als Malerin dokumentierte. Ihr Buch machte Surinam damals in Europa bekannt.

Die Forderung nach der Rücksichtnahme auf diese Natur – der Bewahrung der Schöpfung – ist daher der Schwerpunkt der Liturgie des WGT, denn „Gottes Schöpfung ist sehr gut“.

Der Weltgebetstag ist die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen. Die Idee des „informierten Betens“ und des „betend Handelns“ ist ihre Grundlage und hält sie zusammen.

Am 2. März 2018 findet der Gottesdienst anlässlich des Weltgebetstages um 17 Uhr in der Altonaer Hauptkirche St. Trinitatis statt.