“Die Frau, die Novalis malte” – Maria Alberti

„Die Frau, die Novalis malte“ – Maria Alberti

Pastorentochter, Malerin, Ordensmutter

 

Konzert mit biografischer Lesung

zum 250. Geburtstag von Maria Alberti (1767-1812)

 

Franz Schubert – Geistliche Gesänge von Friedrich von Hardenberg (Novalis)

Sopran: Oksana Lubova, Klavier: Jonathan Sievers

 

Texte: Martin Dieckmann,

Gelesen von: Barbara Alberti und Martin Dieckmann

 

Hauptkirche St. Trinitatis Altona, Sonntag 12. November, 14:30 Uhr,

Kirchenstraße 40 (S-Bahn Königstraße)

Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

 

Maria Alberti wurde 1767 in Hamburg als Kind eines evangelisch-lutherischen Pastors, Julius Alberti, geboren und wuchs im Milieu der Hamburger Aufklärung auf. Klopstock, Matthias Claudius, Johann Heinrich Voß gehörten zum Freundeskreis der Familie.

 

Außergewöhnlich für die damalige Zeit, entschied sie sich, Malerin zu werden und ging nach Dresden. Dort war sie mit dem Kreis der Frühromantiker (Tieck, den Schlegels, Novalis u.a.) verbunden und war mit Philipp Otto Runge befreundet.

Ihr Leben ist eine Zeitreise durch Aufklärung, Romantik, Revolution und Krieg. Nach vielen Krisen und Nöten wurde sie 1808 zur ersten Oberin der „Barmherzigen Schwestern“ (Clemensschwestern) in Münster.

 

Eine stille, starke Frau, deren Leben in besonderer Weise im Reformationsjahr 2017 einen ökumenischen Blick in die damalige Zeit ermöglicht – wie sich in den Krisen der Welt und der Kirchen Christen verschiedener Konfessionen respektvoll begegneten und einander im Glauben wiedererkannten.