Sterbende begleiten lernen

Qualifizierte Vorbereitung für ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen

Das Sterben ist eine wichtige Phase des Lebens.

Der Ambulante Hospizdienst der Elbdiakonie startet im Frühjahr wieder einen Qualifizierungskurs für Hospizbegleiter. Dieser Kurs bietet Raum und Anleitung zur Auseinandersetzung mit dem Lebensende. Im begleitenden Praktikum sammeln Sie erste Erfahrungen. Der anschließende Vertiefungskurs ermöglicht Ihnen die ehrenamtliche Mitarbeit im Hospizdienst.

Für wen?

• Sie wollen sich mit dem Thema Trauer, Sterben und Tod auseinandersetzen?
• Sie haben Interesse an ehrenamtlichem Engagement?
• Sie möchten Mitmenschen begegnen und ihnen eine Stütze sein?

Voraussetzung:

Bereitschaft, sich gemeinsam mit der Lerngruppe auf das Thema einzulassen. Der Kurs ist noch keine Entscheidung zur ehrenamtlichen Mitarbeit, sondern soll diese erst ermöglichen.

Infoabende am 27.11. und 10.01.

Kontakt
Ambulanter Hospizdienst der Elbdiakonie gGmbH
Antonistraße 12 · 20359 Hamburg
Telefon (040) 43 18 54-16 · Telefax (040) 43 25 42 04
www.hospiz-stpauli.de
Ansprechpartnerin
Elke Maria Lütgenau-Hawae
Mobil 0172-519 95 42 · hospiz@elbdiakonie.de

Weitere Informationen finden sie auch im dieser Informationsbroschüre

 

Dona nobis pacem – Ökumenisches Friedensgebet

Seit Mitte April lädt unsere Gemeinde zusammen mit der römisch-katholischen Pfarrgemeinde St. Josef und der alt-katholische Pfarrgemeinde Hamburg an jedem 2. Freitag des Monats zu einem Ökumenischen Friedensgebet in die Hauptkirche ein. Uns ist es angesichts der vielen Konflikte und Auseinandersetzungen in dieser Welt ein wichtiges Anliegen, mit allen Menschen guten Willens um Frieden zu beten. Dabei haben die Beteiligten die Gelegenheit, die sie bedrängenden Konflikte in der Welt wie auch in der Nachbarschaft vor Gott zu bringen und in Liedern, biblischen Lesungen und Gebeten Trost und Zuspruch zu erfahren. Da der Friede immer im Kleinen beginnt, ist die ökumenische Zusammenarbeit über die konfessionellen Grenzen hinaus ein programmatisches Zeichen.

Achten Sie auf die Termine im Kalenderteil.

Liebe Leserin, lieber Leser,

während ich schreibe, brennt noch der Jahrhundertsommer. Aber der neue Gemeindebrief deutet schon auf den Herbst. Zeit vergeht. Lebenszeit auch: Wir waren im Bauch unserer Mutter wie die Knospen verborgen an den Zweigen; wir waren frisch und jung wie das Grün im Frühjahr; wir haben mit Schaffenskraft Früchte getrieben wie der Sommer; wir werden unsere Scheunen füllen mit Erinnerungen und Erlebnissen, so bunt und verschieden wie Herbstblätter.

Wenn Sie das hier lesen, ist ihr Duft nicht mehr fern, der Duft nach Erde und Vergänglichkeit. Die Feiertage dieser Wochen atmen diesen Duft: Volkstrauertag, Buß- und Bettag, Ewigkeitssonntag. Sie sind Gelegenheiten, das Vergehen unserer Lebenszeit zu bedenken, vor dem so Vieles so wenig Bedeutung behält.

Bleibende Bedeutung aber hat das Wort der Bibel:

Alles geht einem Ende zu, aber das Ende auf der Erde ist nicht das Ende des Weges, den Gott mit uns geht.

Es grüßt Sie

Ihr Pastor Torsten Morche

Projekte zum Mitsingen

Die Altonaer Kantorei sucht für zwei Projekte zusätzliche Sängerinnen und Sänger. Am 27. Mai 2018, Fest der Heiligen Dreieinigkeit, soll zusammen mit dem Chor der Gemeinde „Heilige Familie“ aus Lagenhorn

die Missa brevis St Joannis de Deo “Kleine Orgelmesse” von Hayden im Gottesdienst um 10 Uhr aufgeführt werden. Außerdem arbeitet der Chor gerade an der wunderbaren Bach-Motette “Lobet den Herrn, alle Heiden”; Aufführung am 1. Advent 2018 zur Feier 275 Jahre Hauptkirche St. Trinitatis Altona. Bitte melden Sie sich zu diesen Projekten bei Oksana Lubova (mobile 0178 35 99 243).

Spielraum für Bewegung – ein Bewegungsprojekt

Spielraum für Bewegung – ein Bewegungsprojekt gefördert von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und der Techniker Krankenkasse

Ziele und Inhalt:
Kinder „sich frei bewegen“ lassen in einer vorbereiteten Spiel- und Bewegungslandschaft ist das Herzstück dieses Angebotes. Gleichgewicht, Geschicklichkeit, Raumgefühl, Miteinander… all das erkundet das Kind in der freien Bewegung. Die freie und selbst initiierte Bewegung ist der natürliche Lernweg des Kindes. Da entdeckt es seine Fähigkeiten und seine Grenzen, lernt aus Erfolgen und Misserfolgen. Für die Kinder ist dieser Weg ein freudvoller Weg und oft selbstverständlicher als für die Eltern. Hier können die Eltern einmal ausprobieren, innezuhalten und abzuwarten. Was passiert, wenn sie sich nicht einmischen, indem sie zum Beispiel die Hand reichen? Sie erfahren, wie ihr Kind die Situation meistert. Ein Lernprozess für`s Leben, denn was Kinder in einer herausfordernden Situation lösen können, nehmen sie mit für die nächste.

Mit Bewegungsmaterialien nach Emmi Pikler und aus dem Alltag erfahren die Eltern, wie sie ihr Kind in der häuslichen Umgebung unterstützen können.

Termin: Montag 15.30 – 17 Uhr
Kursleitung: Ulrike Bringer, Bewegungspädagogin
040 – 39 32 19